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Mette Tronvoll (Oslo)


SVALBARD/SPITZBERGEN – Fotografie
14. Juni bis 20. Juli 2014

Die Foto-Serie Svalbard entstand als Ergebnis einer zweijährigen Begegnung  der Edvard-Munch-Haus Stipendiatin Mette Tronvoll mit dem Arktis-Archipel Svalbard/Spitzbergen, das sich zwischen dem norwegischen Festland und dem Nordpol befindet. 

Svalbard ist ein Ort, an dem sich globale geopolitische, geographische und wirtschaftliche Interessen treffen und die Natur sich von ihrer extremsten Seite zeigt - gleichzeitig grausam und zerbrechlich, erbarmungslos und anziehend. Es ist ein Ort von Projektionen und Phantasien, Hoffnungen und Ängsten und nicht zuletzt ein Ort, an dem sich Mensch und Natur am unmittelbarsten begegnen. 

Mette Tronvoll’s Svalbard-Serie fängt die verschiedenen Geschichten, Eigenschaften und Konflikte ein, in einer unsentimentalen Aufrichtigkeit. Egal, ob ihre Fotografien die Relikte der Arktis-Entdeckung und des Kohlebergbaus zeigen, die tägliche wissenschaftliche Arbeit unter extremen Bedingungen dokumentieren oder nur die erhabene Landschaft abbilden, Mette Tronvoll begegnet Menschen am Rande der Zivilisation und ihrem unwirklichen Lebensraum auf Augenhöhe. 

Mette Tronvoll wurde in Trondheim geboren und lebt heute nach langjährigen Aufenthalten in New York und Berlin in Oslo. 

Ihre Fotoarbeiten sind in zahlreichen nationalen und internationalen Sammlungen vertreten. Für ihre herausragenden künstlerischen Fotografien erhielt sie 2006 den renommierten Preis der Candida Höfer Stiftung.

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