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HANNA HENNENKEMPER, ALBRECHT SCHÄFER

Eröffnung: Samstag, 01.06.2019
, 17 Uhr
Ausstellungsdauer: 01.06.2019 – 21.07.2019
Gespräch mit der Künstlerin: 05.07.2019, 19 Uhr

Die Stipendiatin Hanna Hennenkemper begegnete kurz nach ihrer Ankunft im Edvard- Munch-Haus im Sommer 2012 der Zeichenserie „Munchs Hus“ des norwegischen Zeichners und Malers Olav Christopher Jenssen. Hanna Hennenkemper reagierte auf diese und begann eine zeichnerische Zwiesprache mit den Zeichnungen Jenssen’s, in der immer wieder die Frage nach Geschichte und den Formen ihrer Überlieferung aufscheint. Hennenkempers Arbeiten werden Interieurs und Stillleben von Albrecht Schäfer gegenüber gestellt. Die kleinformatigen Arbeiten, in Öl auf Pappe gemalt bzw. als Monotypie gedruckt, zeigen den als Modell gebauten Atelierraum des Künstlers bzw. Stilleben mit Steinen und Blättern. Schäfers Arbeiten sind – wie die Zeichnungen und Drucke von Hennenkemper - geprägt von einer Atmosphäre der Konzentration und Stille.

Gespräch mit der Künstlerin Hanna Hennenkemper
Freitag, 05. Juli 2019, 19 Uhr

Hanna Hennenkemper und Petra Schmidt Dreyblatt sprechen über die Auseinandersetzung der Künstlerin mit der Zeichenserie „Munchs Hus“ von Olav Christopher Jenssen. Die ehemalige Stipendiatin des Edvard-Munch-Hauses zeichnete genau dieselben Objekte, die der norwegische Künstler von Alltagsgegenständen aus Edvard Munchs Haus in Åsgaardstrand angefertigt hatte. Wie übersetzt die Künstlerin in ihrer editorischen Arbeitsweise die zeichnerischen Vorlagen Jenssens?


Hanna Hennenkemper (*1974, Flensburg); 1998-2001 Muthesiusschule/Hochschule für Bildende Kunst, Kiel, bei Prof. Ekkehard Thieme; Zeichenstudium bei Barbara Camilla Tucholski; 2001-2004 Kunsthochschule Berlin-Weissensee  bei Prof. Hanns Schimansky; 2006-2018 Lehrtätigkeit Kunsthochschule Berlin-Weissensee  u.a. Lehraufträge im Bereich Druckgrafik, Dozentur u. Gastprofessur; 2007-2008 Lehrauftrag an der Burg Giebichenstein, Halle; 2010 Dr. Herbert-Zapp-Preis für junge Kunst; 2012 Christine-Perthen-Preis für Radierung der Berlinischen Galerie; Stipendium im Edvard-Munch-Haus, Warnemünde; 2015 Dozentur an der Lucerne Universitäty of Applied Sciences and Arts; 2017 residency, Stipendium des Goethe-Instituts, Flores-Stipendium/Ausstellung, Porto Alegre im Museu do Trabalho

Albrecht Schäfer (*1967, Stuttgart); 1988-91Hochschule für Bildende Künste Braunschweig;1991-92 Chelsea College of Art and Design, London; 1992-95 Akademie der Bildenden Künste München; 2004-2008 Lehraufträge an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee, California Institute of Arts, Los Angeles, Newcastle University, Freie Kunstakademie Mannheim; seit 2010 Professur für Bildhauerei Kunsthochschule Berlin-Weißensee; zahlreiche Preise und Stipendien u.a. Kunststiftung Baden-Württemberg, Villa Concordia Bamberg, Konrad-Adenauer-Stiftung, Kunstfonds Bonn, Villa Aurora Los Angeles

Aktuelles

GUNNAR BORBE, MARIA EICHHORN, ANETT FRONTZEK, RUTH GILBERGER, ROBERT KRAISS, JULIANE LAITZSCH, MAIX MAYER, MATTHIAS MOSEKE, MAX PECHSTEIN, SCHAUM, PETRA STEEGER, TANJA ZIMMERMANN

Ausstellung vom 8. Dezember 2019 bis 26. Januar 2020
Eröffnung: Samstag, 7. Dezember 2019, 17 Uhr
Künstlergespräche: 12. und 25. Januar 2020, je 15 Uhr

Der über 200 Jahre alte Birnbaum im Garten des Edvard-Munch-Hauses wurde in der Nacht vom 9. auf den 10. September durch starke Winde beschädigt.
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8. Dezember 2019 – 26. Januar 2020:
Donnerstag bis Sonntag, 12 bis 17 Uhr