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zeitweise


HANNA HENNENKEMPER, ALBRECHT SCHÄFER

Eröffnung: Samstag, 01.06.2019
, 17 Uhr
Ausstellungsdauer: 01.06.2019 – 14.07.2019

Die Stipendiatin Hanna Hennenkemper begegnete kurz nach ihrer Ankunft im Edvard- Munch-Haus im Sommer 2012 der Zeichenserie „Munchs Hus“ des norwegischen Zeichners und Malers Olav Christopher Jenssen. Hanna Hennenkemper reagierte auf diese und begann eine zeichnerische Zwiesprache mit den Zeichnungen Jenssen’s, in der immer wieder die Frage nach Geschichte und den Formen ihrer Überlieferung aufscheint. Hennenkempers Arbeiten werden Interieurs und Stillleben von Albrecht Schäfer gegenüber gestellt. Die kleinformatigen Arbeiten, in Öl auf Pappe gemalt bzw. als Monotypie gedruckt, zeigen den als Modell gebauten Atelierraum des Künstlers bzw. Stilleben mit Steinen und Blättern. Schäfers Arbeiten sind – wie die Zeichnungen und Drucke von Hennenkemper - geprägt von einer Atmosphäre der Konzentration und Stille.

Führung durch die Ausstellung zeitweise
mit Petra Schmidt Dreyblatt
Samstag, 29. Juni 2019, 11 Uhr

Die künstlerische Leiterin des Edvard-Munch Hauses stellt die unterschiedlichen Arbeitsweisen von Hanna Hennenkemper und Albrecht Schäfer vor. Was verbindet Hanna Hennenkempers Zeichnungen von Alltagsgegenständen aus Edvard Munchs Haus in Åsgaardstrand (Norwegen) und ihre experimentellen Druckarbeiten mit Albrecht Schäfers gemalten Atelierinterieurs und Monotypien von Steinen? 

Gespräch mit der Künstlerin Hanna Hennenkemper 
mit Petra Schmidt Dreyblatt
Freitag, 05. Juli 2019, 19 Uhr

Hanna Hennenkemper und Petra Schmidt Dreyblatt sprechen über die Auseinandersetzung der Künstlerin mit der Zeichenserie „Munchs Hus“ von Olav Christopher Jenssen. Die ehemalige Stipendiatin des Edvard-Munch-Hauses zeichnete genau dieselben Objekte, die der norwegische Künstler von Alltagsgegenständen aus Edvard Munchs Haus in Åsgaardstrand angefertigt hatte. Wie übersetzt die Künstlerin in ihrer editorischen Arbeitsweise die zeichnerischen Vorlagen Jenssens?

Hanna Hennenkemper (*1974, Flensburg); 1998-2001 Muthesiusschule/Hochschule für Bildende Kunst, Kiel, bei Prof. Ekkehard Thieme; Zeichenstudium bei Barbara Camilla Tucholski; 2001-2004 Kunsthochschule Berlin-Weissensee  bei Prof. Hanns Schimansky; 2006-2018 Lehrtätigkeit Kunsthochschule Berlin-Weissensee  u.a. Lehraufträge im Bereich Druckgrafik, Dozentur u. Gastprofessur; 2007-2008 Lehrauftrag an der Burg Giebichenstein, Halle; 2010 Dr. Herbert-Zapp-Preis für junge Kunst; 2012 Christine-Perthen-Preis für Radierung der Berlinischen Galerie; Stipendium im Edvard-Munch-Haus, Warnemünde; 2015 Dozentur an der Lucerne Universitäty of Applied Sciences and Arts; 2017 residency, Stipendium des Goethe-Instituts, Flores-Stipendium/Ausstellung, Porto Alegre im Museu do Trabalho

Albrecht Schäfer (*1967, Stuttgart); 1988-91Hochschule für Bildende Künste Braunschweig;1991-92 Chelsea College of Art and Design, London; 1992-95 Akademie der Bildenden Künste München; 2004-2008 Lehraufträge an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee, California Institute of Arts, Los Angeles, Newcastle University, Freie Kunstakademie Mannheim; seit 2010 Professur für Bildhauerei Kunsthochschule Berlin-Weißensee; zahlreiche Preise und Stipendien u.a. Kunststiftung Baden-Württemberg, Villa Concordia Bamberg, Konrad-Adenauer-Stiftung, Kunstfonds Bonn, Villa Aurora Los Angeles

Aktuelles

HANNA HENNENKEMPER, ALBRECHT SCHÄFER
Ausstellungsdauer: 01.06.2019 – 14.07.2019

Kuratorenführung: 29.06.2019, 11 Uhr
Künstlergespräch: 05.07.2019, 19 Uhr


Werkstattgespräch mit dem Historiker, Biograf und Kritiker Ivo de Figueiredo: 27. Juni 2019, 19 Uhr

Eröffnung 24.08.2019, 17 Uhr
Ausstellungsdauer: 25.08. bis 29.09.2019

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1. Juni bis 14. Juli: Do–Sa, 12–17 Uhr
25. August bis 29. September: Do–Sa, 12–17 Uhr

zwischen den Ausstellungen:
jeden Samstag, 12–17 Uhr