• service

ARTE Filmvorführung – The Art of Museums: Munch Museum Oslo mit Karl Ove Knausgård


ARTE Filmvorführung: The Art of Museums: Munch Museum Oslo mit Karl Ove Knausgård
Dokumentation von Sylvie Kürsten, ARTE/ZDF/Gebrüder Beetz Filmproduktion 2018
Sonntag, 29. September 16 Uhr
Einführungsvortrag: Petra Schmidt Dreyblatt
Eintritt frei

Die ARTE-Reihe „The Art of Museums“ zeigt acht bedeutende Museen aus acht verschiedenen Ländern und ihre bedeutendsten Werke, deren Faszination von prominenten Kunstliebhabern wie Vivienne Westwood, Sasha Waltz, Wolfgang Joop und Karl Ove Knausgård erklärt werden. 

Das Munch-Museum in Oslo ist einzig dem gleichnamigen Künstler gewidmet. Diese Folge erzählt von EdvardMunchs bewegenden Leben, von der Geschichte des Museums und seinem Neubau im Hafenviertel. Bestsellerautor Karl Ove Knausgård führt die Zuschauer zu den bekanntesten Werken in Munchs Atelier und in ein der Öffentlichkeit nicht zugängliches Depot in das das berühmte Werk „Der Schrei“ aufbewahrt wird. Völlig nackt – ohne Rahmen, ohne Glas – rührt ihn das Bild fast zu Tränen. Vor den Werken Munchs sinniert der Schriftsteller über die Angst des modernen Menschen, über Melancholie und Hoffnung und den Tod seines eigenen Vaters. 

Edvard Munch, Wegbereiter des Expressionismus und Maler eines der berühmtesten Bilder der Welt, „Der Schrei“ vermachte seinen Nachlass der Stadt Oslo, die in den 60er Jahren in Zeiten mit wenig Geld ein bescheidenes Museum errichtete. Als bekanntester Künstler Norwegens wurden Munch und seine Werke bald zu einem wichtigen Teil der norwegischen Identität. Das Museum am Hafen beherbergt neben den Gemälden fast 8.000 Zeichnungen, 500 Druckplatten, Tagebücher und Briefe. Mit dem Geld aus der Ölförderung versucht das Land sich auf der Weltbühne neu zu positionieren. Teil dieser Selbsterfindung ist das riesige Kulturzentrum im Osloer Hafen, mit Opernhaus, Bibliothek – und bald mit einem Neubau für den „Nationalheiligen" Edvard Munch.

Im Film führt der Bestsellerautor Karl Ove Knausgård durch das Museum mit Munchs Werken sowie nach Ekely, wo Munch die letzten 28 Jahre seines Lebens verbracht hat.  Mit seinem kontroversen Opus Magnum „Min Kamp“ trifft der norwegische Bestsellerautor und Dokumentarist seelischer Abgründe den Nerv der Zeit. In kurzer Zeit wurde er mit seiner autobiografischen Roman-Reihe zum wichtigsten, norwegischen Schriftsteller der Gegenwart. Knausgård, der auch schon eine Ausstellung im Museum kuratiert hat, erzählt von seinen Eindrücken vor den Werken „Die Sonne“, „Der Tod im Krankenzimmer“ und „Das Kohlfeld“. Magne Furuholmen von der norwegischen Popgruppe „Aha“, die gerade ein fulminantes Comeback feiert, erzählt, welche große Rolle die Natur im Leben und Denken von Munch spielt. Und die Zuschauer erleben Marina Abramovic, die mit 280 Menschen aus Oslo das Bild „Der Schrei“ in einer Performance hat wiederaufleben lassen.

Eine Kooperationsveranstaltung von ARTE, dem Literaturhaus Rostock und dem Edvard-Munch-Haus in Warnemünde.

Aktuelles

Der über 200 Jahre alte Birnbaum im Garten des Edvard-Munch-Hauses wurde in der Nacht vom 9. auf den 10. September durch starke Winde beschädigt und muss gefällt werden.

Werkstattgespräch mit dem Musiktheaterdramaturgen Dr. Jens Ponath, Volkstheater Rostock
Mittwoch, 18. September 2019, 19:00 Uhr

Sonntag, 29. September 16 Uhr
Einführungsvortrag: Petra Schmidt Dreyblatt

Hier können Sie sich für unseren Newsletter anmelden.

jeden Samstag 12-17 Uhr