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Lesung Kristine von Soden


Kristine von Soden beleuchtet in ihrem Buch ein bislang vernachlässigtes Kapitel der Bädergeschichte, die auch das Seebad Warnemünde erfasste. Mit dem Aufstieg der Seebäder im Wilhelminischen Kaiserreich kam sogleich auch der »Bäder-Antisemitismus« auf. »Judenrein!« lautete die Parole an der deutschen Ostseeküste, lange bevor der NS-Staat Wirklichkeit war.

Unter den jüdischen Badegästen an der Ostsee waren ebenfalls viele prominente Künstler*innen und Intellektuelle, deren Spuren die Autorin in ihrer exzellenten Recherche und Dokumentation folgt: Hannah Arendt, Clara Arnheim, Dora Diamant, Eva und George Grosz, Mascha Kaléko, Eva und Victor Klemperer, Käthe Kollwitz, Else Lasker-Schüler, Edla Charlotte Rosenthal, Joseph Roth, Kurt Tucholsky, Else Weil, Henni Lehmann, Käthe Loewenthal, Julie Wolfthorn u.a.

Anhand einer Fülle historischer Quellen, Tagebucheinträgen, Reiseberichten und Briefauszügen jüdischer Badeprominenz sowie Schilderungen des sommerlichen Bäderalltags zeichnet Kristine von Soden ein facettenreiches Bild jener Zeit bis 1937, als nahezu alle Orte und Strände für jüdische Badegäste verboten waren.

 

Aktuelles

Endre Aalrust
ab Samstag, 30.05.2020 bis 28.06.2020

ab Mittwoch, 24.06.2020 bis 26.07.2020

Ehemalige Stipendiat*innen des Edvard-Munch-Hauses im Kunstverein zu Rostock, mit Werken von Bente Geving (N), Lars Petter Hagen (N), Ole Martin Lund Bø (N), Ronny Lischinsky (D, MV), Matthias Mansen (D) und Birgit Maria Wolf (D)

Der über 200 Jahre alte Birnbaum im Garten des Edvard-Munch-Hauses wurde in der Nacht vom 9. auf den 10. September durch starke Winde beschädigt.
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bis 30. Mai: Samstag von 11.00 bis 17.00 Uhr
ab 30. Mai: Samstag und Sonntags von 11 bis 17 Uhr

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